Beschreibung
In Bayreuth übernehmen 22 Stadtbuslinien die Feinerschließung des Stadtgebiets, während 19 Regionalbuslinien das Umland erschließen und dabei auf einzelnen Korridoren auch eine zusätzliche Erschließung für Teile des Stadtgebiets ermöglichen. Die Aufgabe der Regionalbusse liegt auf vielen Linien insbesondere im Schulverkehr; der Takt in den Nebenverkehrszeiten ist jedoch ausbaufähig und wird inzwischen schrittweise in vielen Umlandgemeinden deutlich verdichtet. Ziel des Programms ist es, die Qualität des Bus- und Schienenverkehrs in Bayreuth zu erhöhen (30-Minuten Takt auf einzelnen Korridoren), damit der ÖPNV eine attraktive Alternative zu anderen Verkehrsmitteln darstellt. Die Verlagerung der Stadt-Umland-Verkehre vom MIV auf den ÖPNV bietet ein großes Potenzial – nicht nur zur Erreichung von Klimaschutzzielen, sondern auch im Hinblick auf Effizienz, soziale Teilhabe und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Mögliche Maßnahmen wurden im NVP festgelegt, dazu gehören bspw. die Verbesserung der Erreichbarkeit wichtiger Zielorte (z.B. Industriegebiet St. Georgen), die Verbesserung der Intermodalität oder die Verbesserung der Haltestellenqualität (s. Maßnahme 3.1). Die Verbesserung des Angebots auf den Regionalbusachsen (z.B. Industriegebiet St. Georgen, Nord) bietet insbesondere (Arbeits-)Pendelnden aus dem Umland die Möglichkeit, vom MIV zu wechseln.
Damit diese Maßnahmen umgesetzt werden können, ist eine gesicherte Finanzierung unerlässlich. Neben kommunalen Haushaltsmitteln spielen vor allem Förderprogramme des Landes, des Bundes und der EU eine zentrale Rolle bei der Umsetzung und langfristigen Verstetigung eines attraktiven, zukunftsfähigen ÖPNV-Angebots in Stadt und Umland.