Mit der Treibhausgas- und Endenergiebilanz wird der Ist-Zustand der Energieverbräuche und der Treibhausgasausstöße im Stadtgebiet dargestellt. Dazu zählen u.a. Strom- und Wärmeenergie in privaten und kommunalen Gebäuden, im Gewerbe- und Dienstleistungsbereich, bei Großverbrauchern wie Industrie, Krankenhaus oder Universität, und im motorisierten Verkehr in der Stadt, inklusive Pendlerverkehr. Um möglichst genaue Zahlen zu bekommen, werden primär lokale und regionale Daten ausgewertet. Die Bilanzierung für die Jahre 1990, 2010 und 2019 ist unter Energiebilanz Bayreuth (2022) abzurufen. Wegen der schlechten Datengüte der Daten von 1990 (wegen fehlender lokaler Daten) werden hier nur die Bilanzjahre 2010 und später dargestellt. Der Bericht für die Bilanzjahre 2020-2024 wird in Kürze publiziert.
Warum geht die Kurve nicht kontinuierlich runter?
Ein großer Anteil an den Treibhausgasemissionen geht auf Wärmeversorgung zurück. Da es kältere und wärmere Winter gibt, ist der Energiebedarf für Wärme witterungsabhängig unterschiedlich.
Hinweis zu den CO2-Äquivalenten:
In der Bilanzierungsmethode BISKO werden standadisierte CO2-Emissionsfaktoren genutzt, die die energiebezogenen Vorketten der einzelnen Energieträger sowie neben den reinen CO2-Emissionen weitere Treibhausgase, unter anderem N2O und CH4, in CO2- Äquivalenten berücksichtigt (ifeu 2014). Die Emissionsfaktoren für 2024 werden ggf. noch nachgebessert.