Beschreibung
Einzelmaßnahme aus der Hitzeanpassungsstrategie St. Georgen und Burg:
Die südliche Erweiterungsfläche des Friedhofs St. Georgen ist einer der kühlsten Bereiche in St. Georgen. Dort entsteht eine gemeinschaftlich genutzte grüne Oase in Form einer Streuobstwiese mit verschiedenen Baumarten. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas, zumal wenn sie mit Schafen beweidet werden. Durch die Baumpflanzung mit großen Abständen (10-12 m) können sich große Kronen ausbilden, die im Sommer hohe Aufenthaltsqualität garantieren. Pflanzung, Beweidung und Pflege, sowie später Saftpressen, sollen als Gemeinschaftsaktionen das Zusammenleben im Quartier bereichern.

Mäh-ga gut für Artenvielfalt
Gleich neben dem Friedhof im Stadtteil St. Georgen entsteht auf rund 3.000 Quadratmetern eine Streuobstwiese. Zusammen mit dem Friedhof und seinen alten Bäumen ist die Streuobstwiese ein Paradies für viele Pflanzen, Insekten, Vögel und Fledermäuse. Lebendig wird es aber auch, weil damit einer der kühlsten Orte der Stadt an Aufenthaltsqualität für Menschen gewinnt. Eine Attraktion an Hitzetagen – für Besucherinnen und Besucher des Friedhofs, für die verschiedenen Gruppen aus Kirchengemeinde und benachbarter Grundschule und für alle Menschen im Stadtteil.
Die neue Streuobstwiese ist eine Initiative der evangelischen Kirchengemeinde St. Georgen. Mit Unterstützung der Stadt hat die Gemeinde im November 2025 – gemeinsam mit Freiwilligen aus dem Stadtteil, Kindern der Grundschule und deren Eltern – 17 Obstbäume gepflanzt. Kirchengemeinde und Grundschule kümmern sich gemeinsam um die regelmäßige Pflege der Bäume – und hoffen auf reichen Ertrag in einigen Jahren.
Zweimal jährlich soll die Fläche für jeweils mehrere Wochen lang mit Schafen beweidet werden. Dafür ist Ihre Unterstützung notwendig: Das Crowd-Funding des Klima-Fonds der Metropolregion Nürnberg soll die Kosten decken. Schafbeweidung ist die perfekte Ergänzung für Streuobstwiesen: Die Schafe „mähen“ die Wiese, nebenbei verbessern sie durch ihren Dung Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt. Die Streuobstwiese wird auch ein Lernort für die „Waldschule“ der Grundschule St. Georgen sein – z.B. unterstützen die Kinder die Versorgung der Schafe mit Wasser.

