Beschreibung
Maßnahmenbeschreibung aus dem Klimaschutzkonzept von 2022:
Zivilgesellschaftliche Engagement für Naturschutz, Umweltschutz, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung ist in Bayreuth seit langem sichtbar und wirkungsvoll. Diese Expertise aus der Bürgerschaft ist eine sehr wertvolle Grundlage auf dem städtischen Handeln aufbauen kann. Aus diesem Grund soll der Dialog gepflegt und verstärkt werden, die Vorschläge aus der Bürgerschaft ernst genommen, Synergien geschaffen und zusammengearbeitet werden.
Bürgerinnen und Bürger sollen durch unterschiedliche Formen der Bürgerbeteiligung an der Entwicklung von Maßnahmen und in die Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts eingebunden werden. Für die Maßnahmenentwicklung könnte bspw. Eine Onlinekarte zur Verfügung gestellt werden und / oder ein Kontaktformular, um mit dem Klimaschutzmanagement in Verbindung zu treten und Anregungen an die Verwaltung heran zu tragen. Auch bestehende Formate wie das forum1.5 und das Klimaschutzsymposium können genutzt werden, um Beteiligungsworkshops zu Schwerpunktthemen anzubieten.
Ziel sollte sein, ein niederschwellige Angebot zu schaffen und möglichst unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen.
Umsetzung:
Innerhalb des Förderzeitraums des Erst- und Anschlussvorhabens der Förderung des Klimaschutzmanagements wurden zahlreiche Bürgerbeteiligungsformate durchgeführt. In Form von World-Cafés, Stadtspaziergängen, Veranstaltungen, Vorträgen, Workshops, Symposien und Aktionstagen konnten vielfältigste Partizipationsmöglichkeiten (digital, analog) angeboten werden.
Dabei lag der Fokus sowohl auf ausgewählten Schwerpunktthemen (Erneuerbare Energien, Mobilität, Wärme, Ernährung, Umweltbildung, Netzwerke, Stadtentwicklung, Klimaanpassung etc.) als auch auf übergreifenden Bereichen des strategischen Klimaschutzes (Klimaschutz als Querschnittsaufgabe).
Dadurch konnten nicht nur unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden, sondern vielmehr auch die Wirksamkeit unterschiedlicher Formate erprobt werden. Zuletzt hat der Bürgerrat in St. Georgen/ Burg gezeigt, wie notwendig und erfolgreich es ist, neue Beteiligungsmöglichkeiten zu nutzen, um die Akkzeptanz und Legitimation der Bürgerschaft zu erhöhen, aber auch durch interdisziplinäre Zusammenarbeit Maßnahmen voranzutreiben (siehe 11.6 - Zusatzmaßnahme: Hitzeanpassungsstrategie St. Georgen und Burg).
Für das Jahr 2026 steht der mehrteilige Beteiligungsprozess der Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzepts auf der Agenda. Darüber hinaus sind zahlreiche Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen geplant.