Beschreibung
Maßnahmenbeschreibung aus dem Klimaschutzkonzept von 2022:
Soziale Einrichtungen sind in besonderem Maße von den fortschreitenden Auswirkungen des Klimawandels, wie beispielsweise Hitze oder Starkregen, betroffen.
Möglichkeiten sich diesem Thema zu nähern, sind Einstiegs- und Orientierungsberatungen und die Erstellung von Anpassungskonzepten. Darauf folgen investive Maßnahmen, z.B. zur Verschattung, zur effizienten Kühlung oder zum Schutz vor eindringendem Starkregen. Auch Kampagnen und Weiterbildungen können sinnvolle Maßnahmen sein.
Diese Maßnahmen können gefördert werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Damit will das BMUV dazu beitragen, sowohl akute klimatische Belastungen in den sozialen Einrichtungen abzumildern als auch eine umfassende Vorbereitung auf zukünftige klimatische Veränderungen zu ermöglichen. Dies dient auch dazu, die Bedingungen für die Arbeit und Betreuung in sozialen Einrichtungen zu verbessern und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, wie Pflegebedürftige oder chronisch Kranke, Kinder und Jugendliche oder ältere Menschen, zu schützen.
Die Verwaltung soll hier eine informierende, beratende und initiierende Rolle übernehmen.
Umsetzung:
Die Fenster für einer Fördermittelbeantragung sind sehr kurz und waren erst in der zweiten Hälfte 2025 wieder geöffnet, so dass noch keine Förderung für eine Einrichtung vor Ort bewerkstelligt werden konnte. Dafür wurde aber ein gemeinsames Projekt mit dem Landkreis Bayreuth, gefördert durch das StMWi, ins Leben gerufen, das die grundsätzlichen Überlegung über Hitzeresilienz für soziale Einrichtungen und deren Vernetzung stärken soll. Für Senioreneinrichtungen wurde bereits eine Veranstaltung organisiert. 2026 soll eine Veranstaltung für Kitas folgen. Die Teilnehmenden wollen weiter vernetzt bleiben und Lösungen zu Hitzeproblemen sowie Förderhinweise teilen.
