Beschreibung
Maßnahmenbeschreibung aus dem Klimaschutzkonzept von 2022:
Die meisten städtischen Liegenschaften werden mit Fernwärme oder Erdgas beheizt. In elf Gebäuden befinden sich jedoch Ölheizungen, in zweien davon wegen der Notwendigkeit der Netzunabhängigkeit im Katastrophenschutz. Sechs Heizungen sind mehr als zehn Jahre alt. Die höchsten Leistungen sind zu verzeichnen im Gymnasium Christianum-Ernestinum (240 kW, Bj 2011), am Regionalflugplatz (225 kW, Bj 2006) und am Krematorium (170 kW, Bj 2005). Für alle Ölheizungen wird die Möglichkeit einer Umrüstung auf Biomasse (z.B. Pellets) oder andere erneuerbare Energieträger geprüft, prioritär zunächst für die älteren. Es sind bis zu 50% Fördermittel möglich für die Umstellung. Da Biomasseheizungen wartungsintensiver sein können, bietet sich hier gegebenenfalls Heizungs-Contracting an.
Umsetzung:
Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung stellen die Stadtwerke Bayreuth eventuell eine alternative Möglichkeit der klimafreundlichen Beheizung für den Altbau des GCE bereit. Der Neubautrakt der Schule ist bereits über eine Wärmepumpe beheizt. Darüber hinaus werden die wenigen älteren erdölbetriebenen Kessel ebenso wie erdgasbetriebene veraltete Heizsysteme im städtischen Bestand sukzessive ausgetauscht.
