Beschreibung
Maßnahmenbeschreibung aus dem Klimaschutzkonzept von 2022:
Die bisherige Priorisierung von Sanierungen des städtischen Gebäudebestandes richtet sich in erster Linie nach Brandschutz, Raumbedarf und Gebäudezustand. Die energetischen Änderungsbedarfe der Mehrzahl der energieintensiveren Gebäude sind aus dem Energiemanagement der Stadt bekannt und sollen in die Sanierungspriorisierung eingebunden werden. Als weitere Kategorie der Priorisierung sollte der energetische Ist-Zustand des Gebäudes miteingefügt werden, um neben Sicherheits- und Funktionalitätsaspekten auch eine Maximierung der Energieeffizienz des Gebäudebestandes zu bewirken. Eine Bestätigung der Entscheidungsträger zur Bindung an die Prioritätenliste wäre wünschenswert.
Umsetzung:
Von der ursprünglichen Idee der Betrachtung des gesamten Liegenschaften-Pools wurde wegen der geringen Anzahl an möglichen parallel laufenden Generalsanierungen die Priorisierungsebene auf die einzelnen Liegenschaften runtergebrochen. Bei laufenden Sanierungen wurden und werden nach besten Möglichkeiten und dem Planungsstand angemessen energetische Aspekte berücksichtigt. Bei jeder Sanierungsmaßnahme wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt: Das bestmögliche Zusammenspiel von energetischen Maßnahmen an Gebäudehülle, Heizsystem und Nutzung erneuerbarer Energien für alle Gebäudeteile wird eruiert und sowohl graue Energie als auch die Langzeitbetrachtung des Gebäudebetriebs in die Wahl der energetischen Optimierungsmaßnahmen mit eingebunden.