Beschreibung
Maßnahmenbeschreibung aus dem Klimaschutzkonzept von 2022:
Mit 1,4 Gigawattstunden an jährlich genutzter Wärmeenergie ist das Graf-Münster-Gymnasium mit weitem Abstand die energieintensivste weiterführende Schule. Das liegt nicht nur daran, dass sie als eines der größten Gymnasien in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht ist (energetische Sanierung nur in gewissen Grade möglich), sondern auch am Betreiben einer Kleinschwimmhalle. Die Schwimmhalle wird intensiv von der Schule, die u.a. einen Fokus auf Sport setzt, der Universität und der VHS genutzt, ein Fortbestand ist durchaus berechtigt. Dennoch muss ihre energetische Effizienz deutlich erhöht werden. Das Gebäude wurde gutachterlich als zu marode für eine wirtschaftlich sinnvolle Generalsanierung im Vergleich zu einem Neubau beurteilt. Wegen der hohen Relevanz für den Klimaschutz sollte der Neubau der Kleinschwimmhalle in der Prioritätenliste weit oben gehandelt werden. Es ist zu prüfen, was das wirtschaftlichste Vorgehen für einen klimaschonenden Neubau ist.
Umsetzung:
Die Kleinschwimmhalle ist wegen baulichen Problemen derzeit geschlossen und nicht mehr sanierbar. Derzeit wird darüber beraten, in welcher Form ein Ersatzneubau entstehen soll. Es wird dabei auf höchstmögliche Energieeffizienz geachtet werden und eine hohe CO2-Einsparung erzielt werden. Der Förderantrag für einen Ersatzneubau wurde gestellt und die Planung des Baus ist für 2026 vorgesehen.